Philip Zimmer
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Beiträge von Philip Zimmer
650 Millionen historische Zeitungsartikel einsehbar
Die britische Nationalbibliothek stellt gemeinsam mit Brightsolid Online-Publishing 650 Millionen historische Zeitungsartikel aus den letzten 300 Jahren online und gibt sie zur öffentlichen Recherche frei. Ab sofort kann das Nachrichtenarchiv im Internet auf spannende Ereignisse der Vergangenheit durchsucht werden.
Bis 2020 wird die vollständige Digitalisierung des Zeitungsarchivs dauern, das schließlich 650 Millionen Zeitungsartikel auf 40 Millionen Webseiten beinhalten wird. Nutzer können das Archiv kostenlos durchsuchen, wenn sie jedoch einen Artikel in voller Länge lesen wollen, wird eine Gebühr fällig.
Hier finden Sie mehr Informationen über diesen Artikel.
Wie Facebook den Hyperlink abschaffen will
Zurück in die Zukunft: Facebook schließt sein Universum weiter ab. “Frictionless Sharing”, also reibungsloses Teilen, hatte Mark Zuckerberg, Chef des populären Netzwerkes, vor der Einführung der jüngsten Metamorphose seiner Plattform versprochen. Die “open graph” genannte Technik soll künftig alles erfassen, was die Facebook-Nutzer im Internet machen. Doch das Ergebnis überzeugt derzeit nicht und die Nutzer fühlen sich bevormundet.
Seit der Ankündigung des Projekts auf der F8-Konferenz im September können zwar nur wenige Kooperationspartner die neue Funktion nutzen, aber Facebook spricht schon von einem gewaltigen Erfolg, wie der Branchendienst ZDNet meldet. So profitieren Musik-Streaming-Dienste wie das so mit Facebook verbundene Angebot Spotify besonders: Jedes Lied, das die Nutzer abspielen, wird sofort an seiner Facebook-Pinnwand gepostet. Die Unternehmen konnten ihre Zuhörerschaft so verdoppeln oder gar verzehnfachen.
Soziale Suche: Das Internet in meinem Filter
Die Zeit nach Google: Lange sah es so aus, als ob Google beim Suchen und Finden im Netz ohne Alternative bleiben wird. Doch neue Dienste wie trap.it kombinieren die Internetsuche mit Social-Media-Elementen – und gehen so neue Wege.
Inzwischen gibt es diverse Dienstleister, die den personalisierten Nachrichtenstrom in ansprechender Aufmachung präsentieren. Eines der neuesten und schicksten Webmagazine zum selbst Konfigurieren heißt Trapit. Es wurde vom gleichen Entwicklerteam programmiert, das auch Apples neuen iPhone-Sprachdienst Siri erfand. Es ist seit Mitte November öffentlich verfügbar. Nachdem man sich bei Trapit anmeldet und eines oder mehrere Stichworte für die Suche eingegeben hat, schaltet der Dienst in den “Entdeckungsmodus” und präsentiert nach wenigen Sekunden seine Suchergebnisse in einer magazinigen Aufmachung. Diese kann man “einfangen” (“to trap”) oder ablehnen.
Damit gehört Trapit dann allerdings zu einer ganze Palette von Plattformen, die Nachrichtenströme aus dem sozialen Netz zusammenstellen: Storify, Storiful, Curatedby, Scoopit, Summify, TweetedTimes, Newstream, Pinterest und viele mehr. Dass solche Dienste momentan wie Pilze aus Boden schießen, hat mehrere Gründe. Zum einen ist das soziale Netz auf dem Weg zum Massenphänomen. So ist zum Beispiel jeder vierte Deutsche (und sogar jeder zweite Amerikaner) mittlerweile bei Facebook mindestens einmal monatlich aktiv (die Hälfte davon täglich) und hat dort im Durchschnitt 200 Freunde. Neben den täglichen Verabredungen werden dabei auch immer mehr Links auf Nachrichteninhalte ausgetauscht.
Occupy Flash
Die Aktion Occupy Flash soll Internetnutzer rund um die Welt dazu bringen, den Flash Player aus ihren Desktopbrowsern zu entfernen. Das sei der einzige Weg, das Web dazu zu zwingen, moderne offene Standards wie HTML5 zu unterstützen, erklärten die Initiatoren, die selbst Webentwickler sein sollen.
Darüber hinaus würden auf Flash basierte Webseiten für eine zunehmende Zahl an Nutzern eine komplett inkonsistente Erfahrung bieten und Sicherheitsprobleme mit sich bringen. Flash mache das Web weniger zugänglich. Im Moment halte es die Entwicklung des Webs zurück, erklärte das Occupy-Flash-Team. Warum Adobe bei den Desktopbrowsern anders als bei den Mobilbrowsern noch auf Flash anstelle von HTML5 setzt, sei nicht nachvollziehbar.
Adobe selbst kündigte im November 2011 an, Flash für mobile Geräte nicht mehr weiterzuentwickeln. Der Grund: “HTML5 wird heute von allen nennenswerten mobilen Endgeräten unterstützt, in einigen Fällen exklusiv. Das macht HTML5 zur besten Lösung, um Inhalte für unterschiedliche mobile Plattformen zu entwickeln und auszuliefern” Das lässt vermuten, dass Flash auf dem Desktop über kurz oder lang ein ähnliches Schicksal erleiden wird.
Google+ etabliert sich auch in Deutschland
Das Soziale Netzwerk Google+ des Suchmaschinenriesen verzeichnet auch in Deutschland deutlich wachsende Nutzerzahlen. Facebook sei zwar weiterhin unangefochten das mit Abstand größte Soziale Netzwerk in Deutschland, teilte(PDF-Datei) der Branchenverband Bitkom mit. Doch seit März hätten unter den Netzwerken allein Facebook und Google+ in größerer Anzahl Nutzer dazugewonnen. Bei den anderen Diensten sei die Reichweite dagegen stagniert oder zurückgegangen.
Den Erhebungen zufolge sind knapp drei Viertel (74 Prozent) der Internet-Nutzer auch Mitglied mindestens eines Netzwerks. Facebook vereint in Deutschland dabei 51 Prozent der Nutzer auf sich, gefolgt von Stayfriends (27 Prozent) und den VZ-Netzwerken (23 Prozent). Google rangiert nach nur wenigen Monaten am Start nach “Wer kennt wen” (19 Prozent) und dem Business-Netzwerk Xing (9 Prozent) auf dem sechsten Platz und erreicht genau wie der Kurznachrichtendienst Twitter einen Anteil von 6 Prozent.
(Quelle: heise.de)
Hyperlocal: Digitales Leben im Stadtplan
Das Netz wird “hyperlocal”: Ortsbezogene Dienste wie Groupon und Facebook stehen an der Spitze einer Veränderung unseres Alltags. Eine Hyperlocal-Konferenz in New York zeigt, wohin die Reise geht.
Touristen mit Reiseführern und Stadtplänen sieht man in New York kaum noch. Dafür rempelt man sich häufiger mal versehentlich an. Denn immer mehr Menschen laufen versunken in den Bildschirm ihres Smartphones durch die Straßen von Manhattan. Wo ich gerade bin und wie die Straßen in der Umgebung heißen, weiß die GPS-Ortungsfunktion meines iPhones in Kombination mit Google Maps. Welche Sehenswürdigkeiten, Läden und Restaurants es dort gibt, erfahre ich aus der App des “Lonely Planet”-Reiseführers. Ob diese Tipps etwas taugen? Dazu öffne ich Yelp und lese nach, was Nutzer über diverse Locations geschrieben haben. Entscheide ich mich für ein Café und checke dort mit Foursquare ein, gibt es unter Umständen den Cappuccino billiger. Und schließlich zeigt mir die Groupon-App noch an, dass ich im Umkreis von zwei Meilen die Wahl zwischen mehr als 20 verschiedenen Rabattangeboten von Läden ringsherum habe.
Google X
Google soll über ein Geheimlabor in der Bucht von San Francisco verfügen, in dem Roboter frei herumlaufen und an Zukunftstechnologien gearbeitet wird. Die New York Times berichtet, das Google X genannte Labor sei so geheim, dass viele Google-Mitarbeiter nichts von seiner Existenz wüssten.
Der Kühlschrank bestellt Lebensmittel im Internet, der Teller teilt per Social Network mit, was es zum Abendessen gibt, und ein Roboter geht arbeiten, während sein Besitzer daheim im Pyjama sitzt: So beschreiben die New-York-Times Autoren Claire Cain Miller und Nick Bilton Google X, ein Geheimlabor, in dem Google an der Technik von morgen arbeitet. Insgesamt 100 ambitionierte Projekte sollen derzeit bei Google X laufen.
Linkaufbau durch Schnelligkeit und Aktualität
Links aufzubauen ist im heutigen Zeitalter gar nicht mehr so einfach: Reichte damals noch eine nette Anfrage, muss heute schon über Ecken und Kanten getauscht werden. Keiner möchte die Links freiwillig rausrücken, da dieser Irrglaube, ausgehende Links würden das eigene Ranking verschlechtern, extrem in den Köpfen einiger SEOs, vieler Blogger und überhaupt sehr vielen Webmastern hängt. Das Links aber auch durch Qualität und andere Methoden aufgebaut werden können und das sogar natürlich, möchten nur die wenigsten glauben.
Google hat seine Suchtechnik geändert
Der Internetkonzern Google hat seine Suchtechnik so geändert, dass sie in vielen Fällen nun aktuelle Webseiten weiter vorne präsentiert. Dem liege die Erkenntnis zugrunde, dass sich Suchende unter anderem bei zurzeit viel diskutierten Themen vor allem für Neuigkeiten interessierten, heißt es im Weblog des Unternehmens.
Nach eigenen Schätzungen seien von den Änderungen rund 35 Prozent aller Suchanfragen betroffen. Ob der Algorithmus sich auf alle Sprachen bezieht, sagt Google nicht ausdrücklich. Ein kurzer Vergleich der Ergebnisse für “Olympics” und “Olympische Spiele” scheint jedoch darauf hinzudeuten, dass zunächst die englischen Abfragen betroffen sind: Dort erscheint der allgemeingültige Wikipedia-Eintrag nach Seiten zu den Spielen in London 2012 und Vancouver 2010 an sechster Stelle. Bei der Suche nach dem deutschen Begriff stehen Wikipedia-Einträge an den ersten beiden Positionen
Tablet-Computer werden immer beliebter
Eine gestern erschienene Studie mit dem Titel: „The Tablet Revolution“ zeigt: Die Tablet-Revolution ist tatsächlich in vollem Gange aber sie verläuft wohl anders, als viele es erwartet hätten.
Das „Pew Research Center’s Project for Excellence in Journalism“ hat dazu 1.159 Tablet-Nutzer nach ihren Anwendungsgewohnheit befragt. Herausgekommen ist dabei ein differenziertes Bild über die typischen Nutzungssituationen der praktischen Tafel-Computer.
Eine Erkenntnis steht dabei über allen anderen: Der unglaubliche Erfolg dieser neuen Geräteklasse. Es scheint, als hätten sich die Nutzer schon lange nach einem solchen Gerät gesehnt. Nur 18 Monate nach der Vorstellung des ersten iPads von Apple besitzen schon 11 Prozent der erwachsenen US-Amerikaner ein solches Gerät (irgendeines Herstellers).
Und nicht nur das: Wer einmal ein Tablet sein Eigen nennt, lässt andere Geräte schnell links liegen. Der gute alte PC verstaubt auf dem Schreibtisch und die Mattscheibe des Fernsehers bleibt immer öfters schwarz. Selbst gedruckte Zeitungen und Magazine werden es in Zukunft schwerer haben: Es sei bereits ein massiver Substitutionsprozess zu den traditionellen Medien in Gange, heißt es in der Studie. Die iPads, Eee Pads oder Xooms entwickeln sich zu Geräten der Wahl, wenn es darum geht, sich über das Weltgeschehen zu informieren.
