Digitales Marketing
Social Media Atlas 2011
70% der Onliner in Baden-Württemberg nutzen Social Media Plattformen wie YouTube, Facebook, Xing und Twitter. Damit liegt Baden-Württemberg laut Social Media Atlas 2011 sechs Prozent über dem Bundesdurchschnitt und auf Platz 2 im Vergleich der Social-Media Nutzung in allen Bundesländern.
Eine Mehrheit von 67% der Social Media-Nutzer vertraut Informationen, die von den persönlichen Kontakten stammen. Und 24% haben auf eine Empfehlung aus dem privaten Netzwerk hin auch schon ein Produkt gekauft. Die weitaus aktivsten Nutzer von Social Media sind erwartungsgemäß die 14- bis 29-jährigen. Innerhalb dieser Gruppe ist auch das Vertrauen in private Kontakte besonders hoch. Eine Kaufempfehlung gefolgt ist hier bereits jeder Dritte. Weniger Vertrauen bringen die Nutzer den von kommerziellen Anbietern gestreuten Informationen entgegen. Nur 22% aller Befragten haben Vertrauen in Meldungen von Unternehmen. Dennoch geben etwa 20% an ein Produkt aufgrund der Werbung auf Social Media-Seiten gekauft zu haben.
Die Studie „Social Media-Atlas 2011“ wurde im Auftrag von der Beratungsgesellschaft Faktenkontor und dem Marktforscher Toluna in Kooperation mit dem IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung durchgeführt. Dafür wurden 4.230 deutsche Internetnutzer onlinerepräsentativ zum Thema „Social Media“ befragt. Untersuchungszeitraum war der 16. bis 27. Oktober 2011
Online Marketing mit sozialen Medien
Häufig erlebe ich es, dass ich auf Twitter, Facebook, Xing oder Google+ Unternehmen entdecke, deren verbreitete Nachrichten den immer wiederkehrenden Inhalt haben. Da wird dann einmal oder mehrmals täglich der immer gleiche Link zur eigenen Website und/oder ein standardisierter, meist sinnentleerter, Werbetext in die unendlichen Weiten des Internet gesendet in der Hoffnung, am anderen Ende des Universums auf jemanden zu stoßen, der nichts besseres zu tun hat als das angepriesene Produkt jetzt und sofort zu kaufen. Dass dieser Taktik Erfolg beschieden ist wage ich zu bezweifeln. Ich persönlich sehe Social Media nicht als Push-Marketing-Instrument sondern als eine Möglichkeit potentiellen Interessenten, bestehenden Kunden aber auch allen anderen einen Mehrwert zu bieten. Dieser Mehrwert kann beispielsweise in der Beantwortung von Kundenfragen oder der Weiterleitung von Informationen Dritter bestehen. Auch wichtige News und anstehende Termine rund um Ihr Unternehmen können für den Leser interessant sein. Soziale Medien, egal auf welcher Plattform, leben von Ihren authentischen und persönlichen Nachrichten. Seien sie der Spezialist rund um Ihr Produkt, liefern sie wissenswertes und aktuelles und werden sie zum Ratgeber für Ihr Fachgebiet.
Social Media für Kommunikation im Media- und Marketingmix unverzichtbar
Laut einer aktuellen Umfrage des Bundesverbandes Digitale Wirtschaft in 185 deutschen Unternehmen geben 85% der Befragten an, dass Social Media künftig eine sehr große Bedeutung haben wird. Rund 72% der Befragten sagten, dass Social Media bereits jetzt eine große Bedeutung innerhalb des Unternehmens habe. Über ein eigenes Profil in den diversen sozialen Netzwerken verfügen laut dieser Umfrage bereits 80% der Firmen, davon gaben 2 von 3 Unternehmen an Microblogs bzw. Twitter zu nutzen. Damit hat sich laut Aussage von Curt Simon Harlinghausen (Vorsitzender der Fachgruppe Social Media im BVDW) Social Media “als wesentlicher Bestandteil im Media- und Marketingmix der werbungtreibenden Unternehmen in Deutschland fest etabliert”. Mehr als 60% der befragten Firmen erklärten, dass sich die bisherigen Aktivitäten in Social Media für das Unternehmen gelohnt haben.
Werbung im Internet wächst ungebremst
Die Werbung im Internet wächst ungebremst weiter. Der Bundesverband Digitale Wirtschaft erwartet, dass dieses Jahr rund 3,5 Milliarden Euro von Unternehmen in Deutschland für Werbung im Internet ausgeben werden. Vorangetrieben werde diese Entwicklung vor allem durch die zunehmende Nutzung digitaler Geräte verbunden mit dem technischen Fortschritt und der schnellen Verbreitung mobiler Geräte wie Smartphones und Tablet-PC.
Neue Strategien für KMU
Rund die Hälfte der kleinen Unternehmen in Deutschland hat keine eigene Webseite. Kleine Unternehmen die über eine eigene Website verfügen kümmern sich häufig weder um Aktualität noch Pflege. Soweit ein Marketingbudget überhaupt vorhanden ist fliesst der bei weitem größte Teil in traditionelle Printmedien und Branchenverzeichnisse. Dabei nutzen 50 Prozent der Verbraucher auf der Suche nach lokalen Produkten und Dienstleistungen zuerst das Internet. Lokale Anbieter und kleine Unternehmen die auf die Marketingplattform Internet verzichten berauben sich somit selbst einer Möglichkeit im Wettbewerb einen Vorteil zu erlangen. Durch die Entwicklung der sozialen Medien, lokaler Suchmöglichkeiten und mobiler Ortsdienste werden klassische Marketingmethoden weiter verdrängt werden. Um auch in Zukunft Verbraucher zu erreichen sind neue Strategien gefragt.
Regionales Online Marketing
Immer mehr Internetnutzer informieren sich im Internet bevor sie ihren Bedarf auf lokaler Ebene decken. 43% aller Suchanfragen bei Google haben einen regionalen Bezug und enthalten Begriffe wie Städtenamen, Ortsnamen oder Regionen. Dies bedeutet für Deutschland jeden Monat knapp eine Milliarde lokale Suchanfragen nach Apotheken, Ärzten, Anwälten, Dienstleistern, Handwerkern, Hotels. In sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter oder Qype, in denen sich immer mehr Menschen aus ihrer Umgebung tummeln, werden Empfehlungen und Bewertungen abgegeben und diskutiert. Zeitgleich nutzen immer mehr Menschen mobile Dienste auf Smartphones um sich über Einkaufsmöglichkeiten, Gastronomie oder Dienstleistungen vor Ort zu informieren.
Gerade für kleine und mittlere Betriebe die auf lokale Kunden angewiesen sind wäre es deshalb wichtig ihre Onlineaktivitäten diesbezüglich auszubauen. Obwohl hier ein sehr preiswertes Potential zum Ausbau des eigenen Kundenstamms besteht wird der große Nutzen nur von wenigen KMU erkannt.
Kundenbefragungen – ein selbstverständliches Instrument im Qualitätsmanagement
Kundenbefragungen entwickeln sich immer mehr zum selbstverständlichen Instrument im Qualitätsmanagement. Darüber hinaus liefern sie wichtige Grundlagen für Unternehmensentscheidungen und senden zugleich ein starkes Signal nach außen, in dem sie die Aufmerksamkeit der Kunden auf jene Themen lenken, die der Unternehmer in den Mittelpunkt seiner Befragung stellt. Doch ob eine Kundenbefragung dieses Potential auch entfaltet, hängt von vielen Faktoren ab.
dieser Artikel zeigt, worauf man achten sollte
KMU vernachlässigen Internetpräsenz
Noch immer besteht bei kleinen und mittelständischen Unternehmen in Deutschland ein großer Nachholbedarf betreffend ihrer Vermarktung im Internet. Den Großteil ihres Marketingbudgets investieren KMU nach wie vor in Printmedien. Damit vernachlässigen die Unternehmen den allgemeinen Trend, dass die deutschen Verbraucher Informationen auch zu lokalen Dienstleistern heute vermehrt im Internet suchen. Tatsächlich ist jede zweite Recherche nach Firmen und Dienstleistern inzwischen webbasiert und die Internetpräsenz eines Unternehmens wird sowohl vom Endkunden als auch im Bereich B2B als digitale Visitenkarte angesehen. Tendenz steigend. Mit einem durchdachten Unternehmensauftritt im Internet und einer zielgerichteten Social Media Strategie können Firmen heute relativ kostengünstig und effizient bestehende Kundenbeziehungen verbessern und ihren Bekanntheitsgrad ausbauen.
Alleine 17.000 Bild-Ausgaben pro Tag auf dem iPad
Das iPad gilt nach wie vor als großer Hoffnungsträger für die Verlage, doch zu den Verkaufszahlen journalistischer iPad-Apps schweigen sich die Medienhäuser bislang in der Regel aus. Der Axel Springer Verlag prescht nun mit einer ersten Zwischenbilanz vor – und die ist durchaus ermutigend.
Wie kommuniziert man erfolgreich im Social Web
Wie in Communities und Blogs über Marken aus unterschiedlichen Branchen diskutiert wird und wie Marken erfolgreich Social Media in ihre Mediapläne integrieren können.
Jeder spricht darüber, aber in den wenigsten Mediaplänen sind Social-Media-Aktivitäten auch wirklich fest verankert. Die Studie „Marketing und Markenkommunikation in Social Media“ von Vico gemeinsam mit der Reinhold Würth Hochschule Künzelsau deshalb die Fragen beantworten, welche Chancen in der Kommunikation via Social Web liegen, welche Werbungtreibenden sich damit überhaupt befassen sollten, ob diese Schritte ein verändertes Markenmanagement begründen und was Unternehmen konkret tun können und sollten. Dazu wurden die drei Getränkemarken Red Bull, Coca-Cola und Pepsi sowie zum branchenübergreifenden Vergleich das iPhone als Referenzmarke gewählt und deren Nennungen im Social Web analysiert.
Dabei zeigte sich: Es gibt zwar kaum ein Unternehmen, über das im Netz nicht diskutiert wird, die Branchen unterscheiden sich dabei aber deutlich. Die Nutzer diskutieren über einzelne Marken, und auch hier gibt es immense Unterschiede: Während im Untersuchungszeitraum von 13 Monaten Red Bull und Coca-Cola je rund 43 000 Mal in Beiträgen kommentiert wurden, waren es bei Pepsi nur 10 000 Erwähnungen. Dennoch sind die Intensität und die Reichweite der Beiträge hoch. Zu den rund zehn Prozent der Ziel¬gruppen, die Einträge verfassen, kommen 90 Prozent, die diese lesen. Hauptgesprächsstoff für die Internet-Gemeinde waren bei Red Bull etwa die Markenwahrnehmung, die sensorische Wahrnehmung und die Inhaltsstoffe. Über den Preis dagegen sprach kaum einer.
siehe:
http://www.wuv.de/w_v_research/studien/wie_man_erfolgreich_im_social_web_kommuniziert

